Institutionelle Investoren

Die neue Dienstleistung für Stiftungen und Betreuungs-/Nachlassmandate

Als Tochtergesellschaft der Fondsbroker AG sind wir vornehmlich auf die Vermögensanlage von Stiftungen, Betreuungs- und Nachlassmandaten spezialisiert. Unsere Zulassung des unabhängigen HonorarAnlageberaters passt ideal zu den besonderen Bedürfnissen dieser Anlegergruppe:

§§ 93, 94 WpHG: Der unabhängige Honorar-Anlageberater
Ausschlaggebend ist die mit Wirkung zum 3. Januar 2018 erfolgte Überarbeitung des Wertpapierhandelsgesetzes. Ziel des Gesetzgebers ist es, den Begriff der unabhängigen Beratung besonders zu schützen und von der herkömmlichen Beratung abzugrenzen. Seitdem wird zwischen einer (herkömmlichen) Anlageberatung und der unabhängigen Honorar-Anlageberatung differenziert. Die unabhängige Honorar-Anlageberatung garantiert eine Betreuung, die in keiner Art und Weise durch Interessenskonflikte beeinflusst werden kann: sämtliche Produktprovisionen werden vermieden bzw. automatisiert erstattet und es kommen keine hauseigene Produkte zum Einsatz. Bei Banken bestehen Zweifel, ob auch Konkurrenzprodukte in gleicher Art und Weise in Betracht gezogen werden. Nur diese Distanz gegenüber Produktgebern und Banken ermöglicht eine objektive Vermögensallokation im Interesse des Vermögensinhabers.

Insbesondere wenn der Stiftungsrat, das Amtsgericht oder der Rechtspfleger die Vermögensanlage überprüft, kann mit der Beauftragung eines unabhängigen HonorarAnlageberaters kein Interessenskonflikte festgestellt werden. Dies reduizert die Haftungsrisiken für den Vorstand einer Stiftung, den Nachlasspfleger, Betreuer oder Testamensvollstrecker enorm.

Wir stehen Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung, um die genannten Punkte zu vertiefen und ein individuelles Angebot für die Vermögensanlage abzugeben.

Zwischen Stiftungen und Betreuungs-/Nachlassmandaten gibt es in der Praxis wichtige Unterschiede:

Stiftungen

Das Management von Stiftungsvermögen ist durch die niedrigen Zinsen noch herausforderner geworden. Vermögensanlagen mit regelmäßigen und stabile Ausschüttungen sucht man vergebens. Aktien gehören mittlerweile für eine wirtschaftliche Vermögensanlage und dem langfristigen Vermögenserhalt oberhalb der Inflation zwingend dazu. Stifungsvorstände dürfen und sollen sich dazu Unterstützung einholen. Um bei der Auswahl des Anlageberaters / der Bank jegliche Haftungsrisiken auszuschließen, sollten die neuesten Änderungen im WpHG berücksichtigt werden.

Anlageberatung oder Vermögensverwaltung?
Stiftungsvorstände tragen für die Vermögensanlage die volle Haftung - solange sie sich keiner Vermögensverwaltung bedienen. Und wie sonst können Sie sich um "Kostenquoten", die Messung des "social impacts" oder andere regulatorische Erscheinungen kümmern. Wir empfehlen Stiftungen daher eine Vermögensverwaltung.

Fazit
Als Stiftungsvorstand sichern Sie sich aus den genannten Gründen rechtlich bei der Wahl eines unabhängigen Honorar-Anlageberaters ab. Die fehlenden Interessenskonflikte reduzieren mögliche Haftungsrisiken deutlich.

Betreuungs- und Nachlassmandate

Größere Betreuungs- und Nachlassmandate erfordern eine hohe Expertise und professionalisierte Überwachung der Vermögensanlage. Beim heutigen Zinsniveau kann die Anlage nicht mehr auf Tages- und Festgeldkonten erfolgen. Aktien und Anleihen sowie andere Wertanlagen gehören für eine wirtschaftliche Vermögensanlage und dem langfristigen Vermögenserhalt oberhalb der Inflation zwingend dazu. Betreuer, Nachlasspfleger, Vormunde oder Testamentsvollstrecker dürfen und sollen sich dazu Unterstützung einholen. Um bei der Auswahl des Anlageberaters / der Bank jegliche Haftungsrisiken auszuschließen, sollten die neuesten Änderungen im WpHG berücksichtigt werden.

Anlageberatung oder Vermögensverwaltung?
Eine vollautomatisierte Vermögensverwaltung zu beauftragen ist unter Berücksichtigung der §§ 1807, 1811, 1812, 1817, 1822 und 1825 BGB fraglich. Insbesondere wenn der Besitzer bisher noch keine Vermögensverwaltung beauftragt hatte. Mit einem Vermögensverwaltungsvertrag werden nicht nur grundlegende Entscheidungskompetenzen abgegeben, sondern auch die Kontrollmöglichkeiten durch das Gericht. Betreuer, Nachlasspfleger, Vormunde oder Testamentsvollstrecker tragen die Verantwortung für die Anlageentscheidungen und sowohl der Gesetzgeber als auch das Gericht gehen davon aus, dass sie das letzte Wort bei allen Entscheidungen haben. Daher darf nicht die komplette oder ein wesentlicher Teil der Vermögensverwaltung aus der Hand des Betreuers und des Gerichts gegeben werden. Die Dienstleistung sollte demnach nur in Form der (unabhängigen) Anlageberatung erbracht werden.

Vergütung auf Honorarbasis
Betreuer, Nachlasspfleger oder Testamentsvollstrecker erhalten keine erfolgsabhängige Vergütung und sind ausschließlich gegenüber dem Vermögensinhaber und dem Amtsgericht verpflichtet. In gleicher Weise hat die Vergütung des Anlageberaters zu erfolgen. Erfolgsabhängige Vergütungen und Provisionszahlungen durch Dritte sind ausgeschlossen. Der Honorarsatz ist individuell auf das jeweilige Mandat abzustimmen.

Fazit
Als Nachlasspfleger, Betreuer, Vormund oder Testamentsvollstrecker sichern Sie sich aus den genannten Gründen rechtlich bei der Wahl eines unabhängigen Honorar-Anlageberaters für das anvertraute Vermögen ab. Die fehlenden Interessenskonflikten reduzieren mögliche Haftungsrisiken deutlich.

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